Rezepte - Schnaps, Ätherische Öle, Essig

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Alkoholherstellung

Marc am 25.11.2004 12:55:09 | Region: nrw
moin,

Ich soll für den chenmieunterrich ein referat über die herstellung von alkohol schreiben und hätte gern ein paar anregungen bzw tipps was da rein muss

danke im vorraus!

mfg Marc

alkoholherstellung

leon soede am 25.11.2004 13:36:48 | Region: Wien
ich bin zwar erst neu in der branche,aber,...

alkohol kann man auf viele weisen herstellen aus früchten brauen oder aus weizen gären!den wein kann man auch zu weinbrand destilliren!
ps:schau einfach im google nach :alkohol brennen,wein braunen,....

leon

RE: alkoholherstellung

Master of Alkdissaster am 25.11.2004 17:06:18 | Region: O
@th_x: Also Alkohol brennt man indem Hefekulturen mit Zucker mischt! Dadurch ensteht Alkohol denn man dann brennt !!! Man brennt ihn deshalb um etwas hochprotzentiges Herausholt! Und wenn du in Physik aufgepasst hast dann hast du dir gemerkt dass Wasser einen Siedepunkt von 100°C hat und Alkohol etwa bei 75°und wenn du in Chemie aufgepasst hast dann weißt du das sich Geruchs bzw Geschmackststoffe mit den Wassermolekühlen vermischen und so der Alkohol den Geschmack der jeweiligen Frucht animmt!!! Also wenn man jetzt die Wasser-Alkohollösung erhitz auf 80° verdammpft der Alkohol so filtert man ihn heraus!! Wiederholt man den Vorgang so wird er imm hochprotzentiger da der Siedepunkt immer weiter nach unten getriben wird!!!!

RE: alkoholherstellung

mateo am 28.10.2009 12:07:23 | Region: ahaus
hi danke für die info ich bin zwar erst 14 aber egal

RE: alkoholherstellung

mateo am 28.10.2009 12:09:02 | Region: Ahaus
Auf d ie Frage, warum jemand suchtkrank wird, ist nur schwer zu antworten. In dem meist mehrere Jahre andauernden Prozess der Suchtentwicklung wirken häufig eine ganze Reihe von Faktoren zusammen. Die Hintergründe lassen sich letztlich nur durch die intensive Auseinandersetzung mit der konkreten Lebensgeschichte des Betroffenen begreifen.

Wissenschaftlich unbestritten ist mittlerweile, dass für die Entstehung der Alkoholkrankheit neben sozialen, psychischen und weltanschaulich deutbaren Teilursachen auch eine physiologische Disposition angenommen werden muss.

So können Menschen, die nicht gelernt haben, ihre Gefühle auszudrücken,
versucht sein, ihre ungeliebten Gefühle durch Suchtmittelmissbrauch zu betäuben.
Auch belastende soziale und familiäre Situationen, wie Arbeitslosigkeit, Trennung von nahe stehenden Menschen oder die Monotonie des Alltags, können den Weg ebnen zu Missbrauch und Sucht. Andere Betroffene hatten in ihrer Kindheit traumatische Erfahrungen durch häusliche Gewalt oder sexuellen Missbrauch, die sie nicht verarbeiten konnten.

Bei anderen steht der Spaß in der Gruppe, Leichtsinn und die Suche nach neuen Erlebnissen im Vordergrund des Suchtmittelkonsums.

Suchtentwicklung vollzieht sich durch

Erfahrung, Wiederholung, Gewöhnung
Anfangs ist der Griff zum (späteren) Suchtmittel ein Erfolg: Je nach Wirkungsweise des jeweiligen Mittels und persönlicher Verfassung fühlt man sich erleichtert, entlastet und entspannt. Vielleicht erlebt man Gefühle und Stimmungen, die man bisher nicht kannte. Man fühlt sich jedenfalls besser als vorher. Wer gelernt hat, Stimmungen und Gefühle mit Hilfe des Suchtmittels zu steuern, gerät leicht in Versuchung, dies häufiger zu tun.

Doch der positive Effekt verfliegt in der Folgezeit immer schneller. Die Fähigkeit, auf persönliche Schwierigkeiten angemessen zu reagieren, nimmt weiter ab. Der Wunsch, das Mittel zu konsumieren, wird so stark, dass es immer häufiger missbraucht wird, immer noch in der trügerischen Hoffnung, einen bestimmten Gefühlszustand und Wohlbefinden zu erreichen. Schließlich wird der Versuch, durch eine weiter steigende Dosis des Suchtmittels eine bessere Wirkung zu erreichen, zum Verhängnis.

Seelische Abhängigkeit entsteht - das Suchtmittel wird zum Dreh- und Angelpunkt aller Handlungen, Gedanken und Gefühle. Es geht nur noch darum, die tiefe Missstimmung und Niedergeschlagenheit zu vermeiden, die durch das Fehlen des Suchtmittels entsteht. Die Sucht hat die ursächlichen Probleme überlagert und neue geschaffen.

Folgen psychischer Abhängigkeit sind z.B.

Einengung der Interessen auf das Suchtmittel, das heißt der unbezwingbare Drang zur Einnahme und Beschaffung des Mittels um jeden Preis
Wiederholungszwang und Kontrollverlust bezüglich Beginn, Beendigung und Menge des Suchtmittel-Konsums
Vernachlässigung und Verlust familiärer, beruflicher bzw. schulischer Interessen
Wechsel der Freunde
Unwahrhaftigkeit bezüglich der Menge und Häufigkeit der Stoffeinnahme
Anhaltender Suchtmittel-Konsum trotz psychischer und sozialer Folgeschäden
Psychische Abhängigkeit ist schwer zugänglich und auflösbar. Sie ist der Hauptgrund dafür, dass Abhängige in ihr altes Verhalten zurückfallen, selbst wenn sie Monate oder sogar Jahre ohne Suchtmittel leben.

Neben der seelischen Abhängigkeit gibt es bei Alkohol, Nikotin, verschiedenen Medikamenten und Heroin auch eine körperliche: Der Organismus reagiert auf die ständige Zufuhr des Suchtmittels mit einer Anpassung des Stoffwechsels. Wird ihm das Suchtmittel abrupt entzogen, kommt es je nach Substanz zu unangenehmen bis schmerzhaften oder gar lebensgefährlichen Entzugserscheinungen. Sie klingen bei erneuter Suchtmittelzufuhr wieder ab. Ein Vorzeichen körperlicher Abhängigkeit ist die Gewöhnung mit Toleranzentwicklung und Dosissteigerung.

RE: Alkoholherstellung

Stefan R. am 25.11.2004 19:49:27 | Region: NRW
Geschichte des Alkohols

Alkoholische Getränke sind vielen Völkern seit Jahrtausenden bekannt. Die Sumerer, die im 3. Jahrtausend vor Christus lebten, hinterließen eine Keilschrifttafel auf der die Herstellung von Bier detailliert beschrieben wird.

Griechen und Römer tranken bevorzugt Wein.

Die Chinesen brauten alkoholische Getränke auf der Grundlage von Reis.

Die Germanen tranken bevorzugt Bier und Met (Honigwein).

Bier und Wein wurden als Getränk, Opfergabe und Genussmittel geschätzt, aber auch die Möglichkeit des Missbrauchs war bekannt; Trunkenheit wurde im Rahmen kultischer Handlungen toleriert, nicht aber im Alltag.

In Nord- und Mitteleuropa war Bier bis zum 16. Jahrhundert ein Grundnahrungsmittel. Exzesse blieben nicht aus: gemeinsames Trinken bis zur Bewusstlosigkeit waren ein verbreitetes Ritual.

Im 17. Und 18. Jahrhundert verdrängte Kaffee und Tee das Bier als Universalgetränk.

Vom 19. Jahrhundert an wurde Brandwein industriell hergestellt.

Was ist Alkohol?

Alkohol entsteht durch Gärung: Unter dem Einfluss von Hefepilzen verwandeln sich zuckerhaltige Flüssigkeiten in berauschende Getränke. Aus Traubensaft entsteht Wein, aus Getreideabkochungen Bier, aus Obstsaft Most usw.

Da die Gärung ein Naturvorgang ist und nicht erfunden zu werden brauchte, dürfen wir annehmen, dass alkoholhaltige Getränke bereits in prähistorischer Zeit bekannt waren. von den Sumerern und Ägyptern wird berichtet, das sie Bier gebraut haben. Schon in der Bibel lesen wir von Noahs Weinrausch (1.Buch Mose: Als er aber von seinen Wein trank, wurde er trunken und lag entblößt in seinem Zelt...."). In der griechischen Mythologie war Dionysos der Gott des Rausches, bei den Römern Bacchus.

In der Sprache der Chemie wird unter Gärung die Tatsache verstanden, dass (bei günstiger Temperatur) Hefepilze den Zucker in Alkohol CO2 (Kohlendioxyd) spalten. Die genaue Bezeichnung für Alkohol ist Äthylalkohol oder Äthanol; die chemische Formel lautet: C2H5OH.

Ein Gramm Alkohol enthält 7,07 Kalorien (kcal) = 29,6 Joule. Beim natürlichen Gärungsprozess entsteht nur eine Alkoholkonzentration von maximal 18 Prozent, da bei dieser Konzentration die Hefepilze absterben. Das Verfahren, den berauschenden Stoff zu destillieren und damit zu konzentrieren, wurde bereits im Mittelalter entdeckt; so entstehen die Brandweine.

Alkohol ist ein hochwirksames Gift. Schon eine kleine Menge reinen Alkohol würde ausreichen, um sich umzubringen.

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Der Alkoholgehalt der verschiedenen Getränke ist unterschiedlich: Getränke Alkoholgehalt (in %)
Starkbier 5,5 - 6
Vollbier 3,3 - 4,5
Rot- und Weißwein 7 - 10
Südwein 12 - 20
Sekt 12 - 16
Korn bis 32
Weinbrand 32 - 38
Likör 16 - 38
Obstler 38 - 48
Whisky 42 - 48
Rum, Arrak 44 - 60


Je nachdem, von welchen Gesichtspunkt man es sieht, lässt sich der Alkohol betrachten als

ein Nahrungsmittel (einen Energieträger mit erheblichem Kalorien- oder Joulgehalt)

ein Genussmittel ( Bestandteil von zahlreichen, in unserem Kulturkreis allgemein üblichen durstlöschenden Getränken)

ein Rauschmittel

ein Gift, dessen toxische Wirkung sich bei akuter oder chronischer Überdosierung manifestiert (Feuerlein 1998)

Die Punkte 3 und 4 legen nahe, den Alkohol als eine Droge zu betrachten.